Bei den Tänzen aus Westafrika, ...

 

der Wurzel des African Beatdance und vieler anderer Tänze wie Hip Hop etc., wird das tägliche Leben sowie besondere Ereignisse wie Hochzeit, Taufe etc. ausgedrückt. Der Tanz spiegelt die Lebensbejahung der Menschen wieder. Tänzer und Tänzerin schöpfen die Kraft aus dem Bauch und aus der Erde, halten die Verbindung zum Boden und fliegen im nächsten Moment zum Himmel. Es ist ein natürlicher und gleichzeitig akrobatischer Tanz, dessen Bewegungen sich aus natürlichen, oft alltäglichen Bewegungen entwickeln.

Der African Beatdance entwickelt sich aus den traditionellen Bewegungen und findet eine neue Form.

Kelja ist es sehr wichtig, dass neben der Technik der Spaß und der eigene Ausdruck nicht zu kurz kommen. Die westafrikanischen Tänze haben mit Freude und Gemeinsamkeit zu tun. Das möchte sie gerne vermitteln. Zugleich ist es aber auch wichtig die TeilnehmerInnen zu motivieren weiter zu kommen.

Ein großer Schwerpunkt liegt auch darin, dass die TeilnehmerInnen im geschützten und vertrauten Rahmen des Unterrichts das Solotanzen üben können. Darum geht es schlussendlich ja beim Tanzen. Vor allem bei den westafrikanischen Tänzen. Dass man etwas Eigenes schafft. Wir üben zusammen die Rhythmen zu hören und zu unterscheiden, wie geht man bei einem Fest in den Kreis, was kann getanzt werden, wie gehe ich mit meiner Aufregung um, u.s.w. Es wird also nicht nur eine Bewegung oder Choreographie nach der anderen erlernt, sondern wie das Erlernte für jeden angewendet werden kann.

Eines ist klar: auch Europäer können afrikanische Tänze erlernen und mit viel Freude die Energie eines gesunden Körpers neu entdecken. Und wer einmal die afrikanischen Tänze für sich entdeckt hat, kommt nicht mehr davon los, denn die Tänze machen glücklich und berühren einen tief im Herzen!

Kanjaleng-Tanz
Kanjaleng-Tanz